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	<title>Vaskulitis 2.0</title>
	<link>https://www.niere2go.de/podcast/vaskulitis-2-0/</link>
	<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 11:11:57 +0000</pubDate>
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	<description><![CDATA[Ein Gespräch mit Prof. Dr. Andreas Kronbichler, Medizinische Klinik IV, Universität Innsbruck In dieser Podcastfolge von Niere2go begrüßen die Moderatoren Bernd Hohenstein und Daniela Schmiedecke den Experten Prof. Andreas Kronbichler, Klinikdirektor in Innsbruck, um ein Update zur Behandlung der ANCA-assoziierten Vaskulitis zu geben. Kronbichler teilt dabei nicht nur fachliche Einblicke, sondern auch persönliche Erfahrungen seines "nomadischen" Werdegangs, der ihn über Jena und Cambridge zurück nach Österreich führte. Er thematisiert die Herausforderungen seiner Rolle als Klinikchef, in der er trotz zunehmender Bürokratie die Spezialisierung und die Förderung des weiblichen Nachwuchses vorantreiben möchte, während er privat den Ausgleich beim Wandern in den Tiroler Bergen sucht. Ein Schwerpunkt des Gesprächs sind die Neuerungen in der KDIGO-Leitlinie und aktuelle Therapiemöglichkeiten. Kronbichler hebt hervor, dass Avacopan als steroidsparende Substanz ein "Gamechanger" für die Nierenfunktion im ersten Jahr sein kann, während der Einsatz des Plasmaaustauschs nach der PEXIVAS-Studie kontrovers bleibt und nur noch bei schweren Verläufen (z. B. Lungenblutungen) individuell erwogen wird. Kritisch sieht er die verbleibende Rolle von Azathioprin und Cyclophosphamid in den Leitlinien, da Rituximab mittlerweile nicht nur effektiver, sondern durch Biosimilars auch gesundheitsökonomisch vorteilhafter sei. Mit Blick auf die Zukunft diskutieren die Experten innovative Ansätze wie die CAR-T-Zell-Therapie und bispezifische Antikörper. Da die Vaskulitis jedoch eine akute Erkrankung ist, stellt die lange Produktionszeit der CAR-T-Zellen derzeit noch eine Hürde dar, weshalb sie primär für refraktäre Fälle relevant bleiben könnten. Abschließend betont Kronbichler die enorme Bedeutung der Infektionsprophylaxe; er plädiert für konsequente Impfstrategien (u. a. gegen Herpes Zoster und RSV) und eine standardisierte Aufklärung der Patienten, um die durch die Immunsuppression bedingten Komplikationen zu minimieren.]]></description>
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	<content:encoded><![CDATA[Ein Gespräch mit Prof. Dr. Andreas Kronbichler, Medizinische Klinik IV, Universität Innsbruck In dieser Podcastfolge von Niere2go begrüßen die Moderatoren Bernd Hohenstein und Daniela Schmiedecke den Experten Prof. Andreas Kronbichler, Klinikdirektor in Innsbruck, um ein Update zur Behandlung der ANCA-assoziierten Vaskulitis zu geben. Kronbichler teilt dabei nicht nur fachliche Einblicke, sondern auch persönliche Erfahrungen seines "nomadischen" Werdegangs, der ihn über Jena und Cambridge zurück nach Österreich führte. Er thematisiert die Herausforderungen seiner Rolle als Klinikchef, in der er trotz zunehmender Bürokratie die Spezialisierung und die Förderung des weiblichen Nachwuchses vorantreiben möchte, während er privat den Ausgleich beim Wandern in den Tiroler Bergen sucht. Ein Schwerpunkt des Gesprächs sind die Neuerungen in der KDIGO-Leitlinie und aktuelle Therapiemöglichkeiten. Kronbichler hebt hervor, dass Avacopan als steroidsparende Substanz ein "Gamechanger" für die Nierenfunktion im ersten Jahr sein kann, während der Einsatz des Plasmaaustauschs nach der PEXIVAS-Studie kontrovers bleibt und nur noch bei schweren Verläufen (z. B. Lungenblutungen) individuell erwogen wird. Kritisch sieht er die verbleibende Rolle von Azathioprin und Cyclophosphamid in den Leitlinien, da Rituximab mittlerweile nicht nur effektiver, sondern durch Biosimilars auch gesundheitsökonomisch vorteilhafter sei. Mit Blick auf die Zukunft diskutieren die Experten innovative Ansätze wie die CAR-T-Zell-Therapie und bispezifische Antikörper. Da die Vaskulitis jedoch eine akute Erkrankung ist, stellt die lange Produktionszeit der CAR-T-Zellen derzeit noch eine Hürde dar, weshalb sie primär für refraktäre Fälle relevant bleiben könnten. Abschließend betont Kronbichler die enorme Bedeutung der Infektionsprophylaxe; er plädiert für konsequente Impfstrategien (u. a. gegen Herpes Zoster und RSV) und eine standardisierte Aufklärung der Patienten, um die durch die Immunsuppression bedingten Komplikationen zu minimieren.]]></content:encoded>
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	<title>Thrombotische Mikroangiopathie</title>
	<link>https://www.niere2go.de/podcast/thrombotische-mikroangiopathie/</link>
	<pubDate>Wed, 19 Feb 2025 10:49:35 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[niere2go]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[Ein Gespräch mit Prof. Dr. Jan Menne, Klinik für Nephrologie, Angiologie, Hypertensiologie und Rheumatologie, KRH Klinikum Siloah, Hannover Diese Episode von Niere2go befasst sich intensiv mit der thrombotischen Mikroangiopathie (TMA) und den unterschiedlichen Krankheitsbildern, die unter diesem Begriff zusammengefasst werden. Die Moderatoren Bernd Hohenstein und Daniela Schmiedeke begrüßen als Gast Professor Jan Menne, einen Experten auf dem Gebiet der TMA. Er erklärt, dass TMA nicht nur die thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP) umfasst, sondern ein weites Spektrum von Erkrankungen, die durch Endothelschäden und Mikrothrombenbildung gekennzeichnet sind. Besonders wird auf die Unterscheidung zwischen atypischem hämolytisch-urämischem Syndrom (aHUS) und anderen TMA-Formen eingegangen, wobei die genetische Diagnostik eine immer wichtigere Rolle spielt. Zudem schildert Menne, wie er zur Nephrologie gekommen ist und welche Herausforderungen der Klinikalltag mit sich bringt. Im weiteren Verlauf wird die praktische Diagnostik und Therapie von TMA-Patienten besprochen. Professor Menne hebt hervor, dass das Haptoglobin ein zuverlässiger Marker zur Diagnosestellung ist, während andere Parameter wie LDH oder Thrombozytenzahlen variabler ausfallen. Besonders spannend ist die Diskussion über die Komplementblockade mit Medikamenten wie Eculizumab und Ravulizumab, die das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten können. Während in Deutschland oft noch eine längere Therapie durchgeführt wird, setzen andere Länder zunehmend auf kürzere Behandlungszeiträume mit frühzeitigen Auslassversuchen. Auch die Bedeutung einer differenzierten genetischen Analyse wird betont, um individuell angepasste Therapieentscheidungen treffen zu können. Ein besonderes Highlight der Episode ist die Rückschau auf die EHEC-Epidemie 2011, die Professor Menne hautnah miterlebt hat. Er berichtet von der dramatischen Situation in den Kliniken, der hohen Anzahl von schwer erkrankten Patienten und der Rolle der Nephrologie in der Versorgung. Interessanterweise wird auch darauf eingegangen, dass Frauen häufiger von TMA betroffen sind als Männer – ein Phänomen, für das es noch keine eindeutige Erklärung gibt. Zum Abschluss gibt Menne praxisnahe Tipps für junge Ärztinnen und Ärzte, darunter die Bedeutung einer systematischen Diagnostik sowie die Notwendigkeit, auch bei Patienten ohne Durchfall an ein Shigatoxin-assoziiertes HUS zu denken. Die Episode bietet damit eine tiefgehende, praxisorientierte und spannende Auseinandersetzung mit einem hochkomplexen Krankheitsbild.]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Ein Gespräch mit Prof. Dr. Jan Menne, Klinik für Nephrologie, Angiologie, Hypertensiologie und Rheumatologie, KRH Klinikum Siloah, Hannover Diese Episode von Niere2go befasst sich intensiv mit der thrombotischen Mikroangiopathie (TMA) und den unterschied]]></itunes:subtitle>
	<content:encoded><![CDATA[Ein Gespräch mit Prof. Dr. Jan Menne, Klinik für Nephrologie, Angiologie, Hypertensiologie und Rheumatologie, KRH Klinikum Siloah, Hannover Diese Episode von Niere2go befasst sich intensiv mit der thrombotischen Mikroangiopathie (TMA) und den unterschiedlichen Krankheitsbildern, die unter diesem Begriff zusammengefasst werden. Die Moderatoren Bernd Hohenstein und Daniela Schmiedeke begrüßen als Gast Professor Jan Menne, einen Experten auf dem Gebiet der TMA. Er erklärt, dass TMA nicht nur die thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP) umfasst, sondern ein weites Spektrum von Erkrankungen, die durch Endothelschäden und Mikrothrombenbildung gekennzeichnet sind. Besonders wird auf die Unterscheidung zwischen atypischem hämolytisch-urämischem Syndrom (aHUS) und anderen TMA-Formen eingegangen, wobei die genetische Diagnostik eine immer wichtigere Rolle spielt. Zudem schildert Menne, wie er zur Nephrologie gekommen ist und welche Herausforderungen der Klinikalltag mit sich bringt. Im weiteren Verlauf wird die praktische Diagnostik und Therapie von TMA-Patienten besprochen. Professor Menne hebt hervor, dass das Haptoglobin ein zuverlässiger Marker zur Diagnosestellung ist, während andere Parameter wie LDH oder Thrombozytenzahlen variabler ausfallen. Besonders spannend ist die Diskussion über die Komplementblockade mit Medikamenten wie Eculizumab und Ravulizumab, die das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten können. Während in Deutschland oft noch eine längere Therapie durchgeführt wird, setzen andere Länder zunehmend auf kürzere Behandlungszeiträume mit frühzeitigen Auslassversuchen. Auch die Bedeutung einer differenzierten genetischen Analyse wird betont, um individuell angepasste Therapieentscheidungen treffen zu können. Ein besonderes Highlight der Episode ist die Rückschau auf die EHEC-Epidemie 2011, die Professor Menne hautnah miterlebt hat. Er berichtet von der dramatischen Situation in den Kliniken, der hohen Anzahl von schwer erkrankten Patienten und der Rolle der Nephrologie in der Versorgung. Interessanterweise wird auch darauf eingegangen, dass Frauen häufiger von TMA betroffen sind als Männer – ein Phänomen, für das es noch keine eindeutige Erklärung gibt. Zum Abschluss gibt Menne praxisnahe Tipps für junge Ärztinnen und Ärzte, darunter die Bedeutung einer systematischen Diagnostik sowie die Notwendigkeit, auch bei Patienten ohne Durchfall an ein Shigatoxin-assoziiertes HUS zu denken. Die Episode bietet damit eine tiefgehende, praxisorientierte und spannende Auseinandersetzung mit einem hochkomplexen Krankheitsbild.]]></content:encoded>
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	<title>Säure-Basen-Haushalt in a nutshell</title>
	<link>https://www.niere2go.de/podcast/saeure-basen-haushalt-in-a-nutshell/</link>
	<pubDate>Wed, 19 Feb 2025 10:43:23 +0000</pubDate>
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	<description><![CDATA[Ein Gespräch mit Prof. Dr. Joachim Hoyer, Universitätsklinikum der Philipps Universität Marburg In dieser Folge von Niere2go tauchen wir tief in das faszinierende und manchmal komplexe Thema des Säure-Basen-Haushalts ein. Unser Gast, Prof. Joachim Hoyer, ein erfahrener Nephrologe mit jahrzehntelanger klinischer Praxis und einer Leidenschaft für komplexe Zusammenhänge, nimmt uns mit auf eine spannende Reise durch Diagnosen, klinische Fälle und pragmatische Lösungsansätze. Mit seinem einzigartigen Humor und seiner Fähigkeit, selbst komplizierte Sachverhalte anschaulich zu erklären, bietet diese Folge eine perfekte Mischung aus Praxiswissen und Unterhaltung. Professor Hoyer teilt mit uns wertvolle Einblicke, etwa zur Interpretation von Blutgasanalysen, den häufigsten Fehlern bei der Beurteilung von Säure-Basen-Störungen und warum das Chlorid als unterschätzter Parameter eine wichtige Rolle spielt. Ob es um die Bestimmung der Anionenlücke, die Diskussion um Bicarbonat-Substitution oder um praktische Tipps für den Klinikalltag geht – diese Folge liefert eine Fülle an Wissen, das sowohl junge Mediziner als auch erfahrene Fachkräfte bereichert. Zudem veranschaulichen konkrete Fallbeispiele, wie wichtig es ist, die zugrunde liegenden Ursachen zu erkennen, bevor man therapeutisch eingreift. Abgerundet wird die Folge durch persönliche Anekdoten, motivierende Worte für angehende Nephrologen und die charmante Ermutigung, sich der Welt der Nephrologie zu öffnen. Prof. Hoyer betont, dass Denken und Knobeln nicht nur Spaß machen, sondern der Schlüssel zu einer besseren Patientenversorgung sind. Wer seine Leidenschaft für Medizin und sein breites Wissen erleben möchte, sollte diese Folge nicht verpassen!]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Ein Gespräch mit Prof. Dr. Joachim Hoyer, Universitätsklinikum der Philipps Universität Marburg In dieser Folge von Niere2go tauchen wir tief in das faszinierende und manchmal komplexe Thema des Säure-Basen-Haushalts ein. Unser Gast, Prof. Joachim Hoyer,]]></itunes:subtitle>
	<content:encoded><![CDATA[Ein Gespräch mit Prof. Dr. Joachim Hoyer, Universitätsklinikum der Philipps Universität Marburg In dieser Folge von Niere2go tauchen wir tief in das faszinierende und manchmal komplexe Thema des Säure-Basen-Haushalts ein. Unser Gast, Prof. Joachim Hoyer, ein erfahrener Nephrologe mit jahrzehntelanger klinischer Praxis und einer Leidenschaft für komplexe Zusammenhänge, nimmt uns mit auf eine spannende Reise durch Diagnosen, klinische Fälle und pragmatische Lösungsansätze. Mit seinem einzigartigen Humor und seiner Fähigkeit, selbst komplizierte Sachverhalte anschaulich zu erklären, bietet diese Folge eine perfekte Mischung aus Praxiswissen und Unterhaltung. Professor Hoyer teilt mit uns wertvolle Einblicke, etwa zur Interpretation von Blutgasanalysen, den häufigsten Fehlern bei der Beurteilung von Säure-Basen-Störungen und warum das Chlorid als unterschätzter Parameter eine wichtige Rolle spielt. Ob es um die Bestimmung der Anionenlücke, die Diskussion um Bicarbonat-Substitution oder um praktische Tipps für den Klinikalltag geht – diese Folge liefert eine Fülle an Wissen, das sowohl junge Mediziner als auch erfahrene Fachkräfte bereichert. Zudem veranschaulichen konkrete Fallbeispiele, wie wichtig es ist, die zugrunde liegenden Ursachen zu erkennen, bevor man therapeutisch eingreift. Abgerundet wird die Folge durch persönliche Anekdoten, motivierende Worte für angehende Nephrologen und die charmante Ermutigung, sich der Welt der Nephrologie zu öffnen. Prof. Hoyer betont, dass Denken und Knobeln nicht nur Spaß machen, sondern der Schlüssel zu einer besseren Patientenversorgung sind. Wer seine Leidenschaft für Medizin und sein breites Wissen erleben möchte, sollte diese Folge nicht verpassen!]]></content:encoded>
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	<title>HISTORY: Professor Dr. Ulrich Julius</title>
	<link>https://www.niere2go.de/podcast/history-professor-dr-ulrich-julius/</link>
	<pubDate>Fri, 06 Dec 2024 08:58:52 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[niere2go]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[Ein Gespräch mit Prof. Dr. Ulrich Julius, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden. In dieser Folge schildert Professor Julius seinen beeindruckenden Werdegang in der Medizin, beginnend mit seinem Studium in Dresden und Berlin in den 1960er Jahren. Er war Pionier in der Forschung und Behandlung von Stoffwechselkrankheiten, insbesondere Lipidstoffwechselstörungen. In der DDR waren die medizinischen Möglichkeiten begrenzt, z. B. durch fehlende Medikamente und Techniken wie Dialyse. Dennoch konnte Julius innovative Ansätze entwickeln, etwa in der Lipoprotein-Apherese. Nach der Wiedervereinigung trug er wesentlich zur Weiterentwicklung der medizinischen Fakultät in Dresden bei und etablierte das Zentrum für Apherese als weltführend. Besonders wichtig war für ihn die patientenorientierte Zusammenarbeit, die seiner Meinung nach in der DDR stärker ausgeprägt war. Die politische Lage der DDR prägte seine Karriere. Die Wiedervereinigung ermöglichte ihm internationale Kooperationen und neue Perspektiven in der Forschung. Er beschreibt, wie der wissenschaftliche Austausch mit westlichen Kollegen zunächst limitiert war, sich aber nach 1990 intensivierte. Die Veränderungen der Stadt Dresden von den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs über den Wiederaufbau bis zur heutigen Blüte hat Julius aktiv miterlebt und mitgestaltet. Neben seiner Forschung hat ihn auch die enge Bindung zum kulturellen Leben der Stadt geprägt. Julius betont den Fortschritt in der Medizin, insbesondere in der Behandlung des metabolischen Syndroms und der Fettstoffwechselstörungen, mit neuen Therapien wie GLP-1-Agonisten und Anti-Sense-Molekülen gegen Lipoprotein(a). Er hebt die Bedeutung der Prävention hervor und sieht die Zukunft in frühzeitigen Eingriffen wie Statintherapien. Trotz seines Alters ist er weiterhin aktiv, um sowohl Patienten als auch die wissenschaftliche Gemeinschaft zu unterstützen. Die Balance zwischen persönlicher Gesundheit und beruflicher Hingabe zieht sich durch sein Lebenswerk.]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Ein Gespräch mit Prof. Dr. Ulrich Julius, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden. In dieser Folge schildert Professor Julius seinen beeindruckenden Werdegang in der Medizin, beginnend mit seinem Studium in Dresden und Berlin in den 1960er Jahren]]></itunes:subtitle>
	<content:encoded><![CDATA[Ein Gespräch mit Prof. Dr. Ulrich Julius, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden. In dieser Folge schildert Professor Julius seinen beeindruckenden Werdegang in der Medizin, beginnend mit seinem Studium in Dresden und Berlin in den 1960er Jahren. Er war Pionier in der Forschung und Behandlung von Stoffwechselkrankheiten, insbesondere Lipidstoffwechselstörungen. In der DDR waren die medizinischen Möglichkeiten begrenzt, z. B. durch fehlende Medikamente und Techniken wie Dialyse. Dennoch konnte Julius innovative Ansätze entwickeln, etwa in der Lipoprotein-Apherese. Nach der Wiedervereinigung trug er wesentlich zur Weiterentwicklung der medizinischen Fakultät in Dresden bei und etablierte das Zentrum für Apherese als weltführend. Besonders wichtig war für ihn die patientenorientierte Zusammenarbeit, die seiner Meinung nach in der DDR stärker ausgeprägt war. Die politische Lage der DDR prägte seine Karriere. Die Wiedervereinigung ermöglichte ihm internationale Kooperationen und neue Perspektiven in der Forschung. Er beschreibt, wie der wissenschaftliche Austausch mit westlichen Kollegen zunächst limitiert war, sich aber nach 1990 intensivierte. Die Veränderungen der Stadt Dresden von den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs über den Wiederaufbau bis zur heutigen Blüte hat Julius aktiv miterlebt und mitgestaltet. Neben seiner Forschung hat ihn auch die enge Bindung zum kulturellen Leben der Stadt geprägt. Julius betont den Fortschritt in der Medizin, insbesondere in der Behandlung des metabolischen Syndroms und der Fettstoffwechselstörungen, mit neuen Therapien wie GLP-1-Agonisten und Anti-Sense-Molekülen gegen Lipoprotein(a). Er hebt die Bedeutung der Prävention hervor und sieht die Zukunft in frühzeitigen Eingriffen wie Statintherapien. Trotz seines Alters ist er weiterhin aktiv, um sowohl Patienten als auch die wissenschaftliche Gemeinschaft zu unterstützen. Die Balance zwischen persönlicher Gesundheit und beruflicher Hingabe zieht sich durch sein Lebenswerk.]]></content:encoded>
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		<title>HISTORY: Professor Dr. Ulrich Julius</title>
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	<title>Kidney Week Talk 2024 &#8211; Folge 3</title>
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	<pubDate>Mon, 04 Nov 2024 18:02:52 +0000</pubDate>
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	<description><![CDATA[Am Ende des letzten langen Kongresstag in San Diego trafen sich Jörg Latus aus Stuttgart, Andreas Kronbichler aus Innsbruck und Moderator Bernd Hohenstein nochmals auf der Sonnenterrasse des San Diego Convention Center, um im Sonnenuntergang über die Themen des Tages zu sprechen. Darunter neue Studien zu Glomerulonephritiden und Transplantation.]]></description>
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	<content:encoded><![CDATA[Am Ende des letzten langen Kongresstag in San Diego trafen sich Jörg Latus aus Stuttgart, Andreas Kronbichler aus Innsbruck und Moderator Bernd Hohenstein nochmals auf der Sonnenterrasse des San Diego Convention Center, um im Sonnenuntergang über die Themen des Tages zu sprechen. Darunter neue Studien zu Glomerulonephritiden und Transplantation.]]></content:encoded>
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	<title>Kidney Week Talk 2024 &#8211; Folge 2</title>
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	<pubDate>Mon, 04 Nov 2024 18:01:59 +0000</pubDate>
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	<description><![CDATA[Im heutigen Kideny Week Talk treffen sich Leonie Kraft aus Stuttgart, Paul Brinkkötter aus Köln, Jan Kielstein aus Braunschweig und Moderator Bernd Hohenstein um Eindrücke zusammenzutragen, die heißesten Themen des Tages zu besprechen und gemeinsam zu diskutieren. Geprägt war der Tag von der ersten High-Impact Clinical Trials Sitzung und Late-Breaking Science Sitzungen, begleitet von mehreren hochrangigen Publikationen.]]></description>
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	<title>Telemedizin an der Grenze zwischen Diabetologie und Nephrologie</title>
	<link>https://www.niere2go.de/podcast/telemedizin-an-der-grenze-zwischen-diabetologie-und-nephrologie/</link>
	<pubDate>Wed, 03 Apr 2024 16:56:04 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[niere2go]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[Ein Gespräch mit Prof. Dr. Peter Mertens. In dieser Folge diskutieren Daniela und Bernd mit Professor Peter Mertens über innovative Technologien in der Nephrologie, insbesondere den Einsatz von Telemedizin und intelligenten Einlegesohlen zur Früherkennung und Überwachung diabetischer Fußprobleme. Mertens berichtet von einer erfolgreichen Studie, bei der Temperaturmesssensoren in Einlegesohlen integriert wurden, um Temperaturunterschiede an den Füßen von Diabetikern zu überwachen. Diese Technologie konnte helfen, Geschwüre frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Durch kontinuierliches Monitoring und gezielte Patientenanweisungen konnte die Entstehung von Geschwüren signifikant reduziert werden. Mertens erläutert weiter, dass Telemedizin und digitale Gadgets in der Nephrologie und Diabetologie ein großes Potenzial haben, die Patientenversorgung zu verbessern. Er beschreibt, wie die Entwicklung dieser Technologien oft durch interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Medizinern und Technikexperten vorangetrieben wird. Ein Beispiel ist die Entwicklung von Spielen, die auf Sensoren basieren, um die Nervenschädigung bei Diabetikern zu bewerten. Diese Spiele ermöglichen es Patienten, ihre Nervenfunktion auf spielerische Weise zu testen, was eine genaue und schnelle Diagnose ermöglicht. Mertens betont, dass solche Technologien nicht nur in spezialisierten Kliniken, sondern auch im Wartezimmer oder zu Hause eingesetzt werden können, um eine kontinuierliche Überwachung zu gewährleisten. Abschließend spricht Mertens über die Bedeutung der Standardisierung und Automatisierung von Telemonitoring-Daten. Er hebt hervor, wie wichtig es ist, dass medizinische Daten in einer übersichtlichen und leicht zugänglichen Weise präsentiert werden, um eine effiziente und effektive Nutzung zu gewährleisten. Dies kann durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und intelligenten Dashboards erreicht werden, die Ärzten helfen, große Datenmengen zu verwalten und Alarme für kritische Zustände zu setzen. Mertens zeigt sich optimistisch, dass diese technologischen Fortschritte die Nephrologie und Diabetologie revolutionieren und die Patientenversorgung erheblich verbessern können.]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Ein Gespräch mit Prof. Dr. Peter Mertens. In dieser Folge diskutieren Daniela und Bernd mit Professor Peter Mertens über innovative Technologien in der Nephrologie, insbesondere den Einsatz von Telemedizin und intelligenten Einlegesohlen zur Früherkennun]]></itunes:subtitle>
	<content:encoded><![CDATA[Ein Gespräch mit Prof. Dr. Peter Mertens. In dieser Folge diskutieren Daniela und Bernd mit Professor Peter Mertens über innovative Technologien in der Nephrologie, insbesondere den Einsatz von Telemedizin und intelligenten Einlegesohlen zur Früherkennung und Überwachung diabetischer Fußprobleme. Mertens berichtet von einer erfolgreichen Studie, bei der Temperaturmesssensoren in Einlegesohlen integriert wurden, um Temperaturunterschiede an den Füßen von Diabetikern zu überwachen. Diese Technologie konnte helfen, Geschwüre frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Durch kontinuierliches Monitoring und gezielte Patientenanweisungen konnte die Entstehung von Geschwüren signifikant reduziert werden. Mertens erläutert weiter, dass Telemedizin und digitale Gadgets in der Nephrologie und Diabetologie ein großes Potenzial haben, die Patientenversorgung zu verbessern. Er beschreibt, wie die Entwicklung dieser Technologien oft durch interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Medizinern und Technikexperten vorangetrieben wird. Ein Beispiel ist die Entwicklung von Spielen, die auf Sensoren basieren, um die Nervenschädigung bei Diabetikern zu bewerten. Diese Spiele ermöglichen es Patienten, ihre Nervenfunktion auf spielerische Weise zu testen, was eine genaue und schnelle Diagnose ermöglicht. Mertens betont, dass solche Technologien nicht nur in spezialisierten Kliniken, sondern auch im Wartezimmer oder zu Hause eingesetzt werden können, um eine kontinuierliche Überwachung zu gewährleisten. Abschließend spricht Mertens über die Bedeutung der Standardisierung und Automatisierung von Telemonitoring-Daten. Er hebt hervor, wie wichtig es ist, dass medizinische Daten in einer übersichtlichen und leicht zugänglichen Weise präsentiert werden, um eine effiziente und effektive Nutzung zu gewährleisten. Dies kann durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und intelligenten Dashboards erreicht werden, die Ärzten helfen, große Datenmengen zu verwalten und Alarme für kritische Zustände zu setzen. Mertens zeigt sich optimistisch, dass diese technologischen Fortschritte die Nephrologie und Diabetologie revolutionieren und die Patientenversorgung erheblich verbessern können.]]></content:encoded>
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	<title>„Morbus Moschkowitz: Die TTP“</title>
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	<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 08:24:23 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[niere2go]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[Ein Gespräch mit Prof. Dr. Paul Brinkkötter. In der Folge „Morbus Moschkowitz" diskutieren die Moderatoren Bernd Hohenstein und Daniela Lojko mit Professor Paul Brinkkötter über die thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP), eine seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankung. Brinkkötter erklärt die Pathophysiologie der TTP, die durch die Bildung von Autoantikörpern gegen die Metalloprotease ADAMTS13 verursacht wird. Diese Autoantikörper verhindern das Abschneiden der von Willebrand-Faktor-Multimere, was zur Bildung von Mikrotromben in den kleinsten Gefäßen führt. Dies kann verschiedene Organe betreffen und erfordert eine rasche Diagnose und Behandlung. Die Diagnose der TTP stützt sich auf typische Laborbefunde wie niedrige Thrombozytenzahlen, hohe LDH-Werte und ein vermindertes Haptoglobin. In der klinischen Praxis werden zur Diagnose auch der Plasmic-Score und der French-Score verwendet, die verschiedene klinische und Laborparameter berücksichtigen. Ein wichtiger diagnostischer Schritt ist die Messung der ADAMTS13-Aktivität. Bei einem Verdacht auf TTP ist es entscheidend, schnell zu handeln, um die hohe Letalität der Erkrankung zu verringern. Die Behandlung der TTP umfasst drei Hauptsäulen: den Plasmaaustausch, die Immunsuppression mit Glucocorticoiden und Rituximab sowie den Einsatz des Medikaments Caplacizumab, das die Bindung von Thrombozyten an von Willebrand-Faktor-Multimere verhindert. Diese Therapien haben die Prognose der TTP erheblich verbessert. Brinkkötter betont die Bedeutung einer frühzeitigen Therapieeinleitung und regelmäßigen Nachkontrollen, um Rezidive zu verhindern und eine gute Lebensqualität der Patienten sicherzustellen. In Zukunft könnten rekombinante ADAMTS13-Proteine die Therapie weiter verbessern und Nebenwirkungen reduzieren.]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Ein Gespräch mit Prof. Dr. Paul Brinkkötter. In der Folge „Morbus Moschkowitz diskutieren die Moderatoren Bernd Hohenstein und Daniela Lojko mit Professor Paul Brinkkötter über die thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP), eine seltene, aber lebens]]></itunes:subtitle>
	<content:encoded><![CDATA[Ein Gespräch mit Prof. Dr. Paul Brinkkötter. In der Folge „Morbus Moschkowitz" diskutieren die Moderatoren Bernd Hohenstein und Daniela Lojko mit Professor Paul Brinkkötter über die thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP), eine seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankung. Brinkkötter erklärt die Pathophysiologie der TTP, die durch die Bildung von Autoantikörpern gegen die Metalloprotease ADAMTS13 verursacht wird. Diese Autoantikörper verhindern das Abschneiden der von Willebrand-Faktor-Multimere, was zur Bildung von Mikrotromben in den kleinsten Gefäßen führt. Dies kann verschiedene Organe betreffen und erfordert eine rasche Diagnose und Behandlung. Die Diagnose der TTP stützt sich auf typische Laborbefunde wie niedrige Thrombozytenzahlen, hohe LDH-Werte und ein vermindertes Haptoglobin. In der klinischen Praxis werden zur Diagnose auch der Plasmic-Score und der French-Score verwendet, die verschiedene klinische und Laborparameter berücksichtigen. Ein wichtiger diagnostischer Schritt ist die Messung der ADAMTS13-Aktivität. Bei einem Verdacht auf TTP ist es entscheidend, schnell zu handeln, um die hohe Letalität der Erkrankung zu verringern. Die Behandlung der TTP umfasst drei Hauptsäulen: den Plasmaaustausch, die Immunsuppression mit Glucocorticoiden und Rituximab sowie den Einsatz des Medikaments Caplacizumab, das die Bindung von Thrombozyten an von Willebrand-Faktor-Multimere verhindert. Diese Therapien haben die Prognose der TTP erheblich verbessert. Brinkkötter betont die Bedeutung einer frühzeitigen Therapieeinleitung und regelmäßigen Nachkontrollen, um Rezidive zu verhindern und eine gute Lebensqualität der Patienten sicherzustellen. In Zukunft könnten rekombinante ADAMTS13-Proteine die Therapie weiter verbessern und Nebenwirkungen reduzieren.]]></content:encoded>
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	<itunes:summary><![CDATA[Ein Gespräch mit Prof. Dr. Paul Brinkkötter. In der Folge „Morbus Moschkowitz" diskutieren die Moderatoren Bernd Hohenstein und Daniela Lojko mit Professor Paul Brinkkötter über die thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP), eine seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankung. Brinkkötter erklärt die Pathophysiologie der TTP, die durch die Bildung von Autoantikörpern gegen die Metalloprotease ADAMTS13 verursacht wird. Diese Autoantikörper verhindern das Abschneiden der von Willebrand-Faktor-Multimere, was zur Bildung von Mikrotromben in den kleinsten Gefäßen führt. Dies kann verschiedene Organe betreffen und erfordert eine rasche Diagnose und Behandlung. Die Diagnose der TTP stützt sich auf typische Laborbefunde wie niedrige Thrombozytenzahlen, hohe LDH-Werte und ein vermindertes Haptoglobin. In der klinischen Praxis werden zur Diagnose auch der Plasmic-Score und der French-Score verwendet, die verschiedene klinische und Laborparameter berücksichtigen. Ein wichtiger diagnostischer Schritt ist die Messung der ADAMTS13-Aktivität. Bei einem Verdacht auf TTP ist es entscheidend, schnell zu handeln, um die hohe Letalität der Erkrankung zu verringern. Die Behandlung der TTP umfasst drei Hauptsäulen: den Plasmaaustausch, die Immunsuppression mit Glucocorticoiden und Rituximab sowie den Einsatz des Medikaments Caplacizumab, das die Bindung von Thrombozyten an von Willebrand-Faktor-Multimere verhindert. Diese Therapien haben die Prognose der TTP erheblich verbessert. Brinkkötter betont die Bedeutung einer frühzeitigen Therapieeinleitung und regelmäßigen Nachkontrollen, um Rezidive zu verhindern und eine gute Lebensqualität der Patienten sicherzustellen. In Zukunft könnten rekombinante ADAMTS13-Proteine die Therapie weiter verbessern und Nebenwirkungen reduzieren.]]></itunes:summary>
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	<title>„Systemischer Lupus Erythematodes“</title>
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	<pubDate>Wed, 05 Jul 2023 05:57:17 +0000</pubDate>
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	<title>Der Podozyt</title>
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	<title>Nachwuchsförderung in der Nephrologie</title>
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	<pubDate>Thu, 01 Dec 2022 09:20:49 +0000</pubDate>
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	<title>IgA-Nephritis</title>
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	<pubDate>Mon, 02 May 2022 06:25:22 +0000</pubDate>
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	<title>„Daniela Lojko über Niere2go – Eine Einführung“</title>
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	<pubDate>Thu, 31 Mar 2022 22:00:45 +0000</pubDate>
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